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Finanzielle Sorgen bleiben für viele Alltag
Die Privatkonkurszahlen sind im Jahr 2025 minimal gesunken - um 0,8 Prozent. Dennoch sind die Menschen durch ein anhaltend hohes Preisniveau mit zahlreichen finanziellen Belastungen konfrontiert. Viele geraten dadurch in finanzielle Schwierigkeiten, was sich einmal mehr in den aktuellen Zahlen widerspiegelt. Auch in diesem asbrief präsentierte Studien unterstreichen die finanziell prekäre Situation zahlreicher Menschen. Vor diesem Hintergrund ist es umso wichtiger, weiterhin eine verkürzte 3-jährige Entschuldungsdauer für alle zu ermöglichen. Zum Beitrag Privatinsolvenzen 2025 Zum Beitrag Entschuldungsdauer, Ö1 Mittagsjournal |
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Aus den Schuldenberatungen
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Logo für die Referenzbudgets Österreich
 Die Referenzbudgets für Österreich haben nun ein Logo. Die Schlaufen symbolisieren die unterschiedlichen Lebensbereiche, die monetär dargestellt werden. Die von der asb erstellten und jährlich aktualisierten Referenzbudgets zeigen, was das tägliche Leben mit sozialer und kultureller Teilhabe tatsächlich kostet. Referenzbudgets gibt es derzeit für 10 Haushaltstypen. Zur Webseite mit weiteren Informationen
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Studie zum Betreuten Konto
 Das Institut für höhere Studien (IHS) hat eine Studie zum Betreuten Konto der Fonds Soziales Wien Schuldenberatung durchgeführt. Menschen, die mit begrenzten finanziellen Ressourcen ihren Alltag bewältigen müssen, erleben häufig psychischen und physischen Stress im Umgang mit Geld. Das Betreute Konto unterstützt dabei, Zahlungen zuverlässig zu organisieren und den Wohnraum zu sichern. Die Ergebnisse zeigen: Die Nutzer*innen erleben eine klare Entlastung und mehr Sicherheit, indem sie strukturiert Übersicht über ihre Ausgaben gewinnen. Besonders die positiven Auswirkungen auf das psychische Wohlbefinden (besserer Schlaf, weniger Sorgen und Stress) wurden hervorgehoben. Zur Studie zum Download |
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Schuldnerhilfe OÖ auf der Interpädagogica
 Von 20. bis 22. November 2025 fand die jährliche Interpädagogica in Wien statt. Bei der größten Fachmesse für Pädagog*innen war auch die Schuldnerhilfe OÖ dabei. Gemeinsam mit Mitarbeiter*innen des Sozialministeriums wurde der Messestand zu den Verbraucherbildungsmaterialien betreut. Das Interesse an den Unterrichtsmaterialien, die die Schuldnerhilfe OÖ seit 2008 für das Sozialministerium entwickelt (Unterlagen für Kindergarten, Volksschule, Unter- und Oberstufe), war sehr hoch. Auch Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (Bild) stattete dem Stand einen Besuch ab und zeigte sich von den Unterrichtsmaterialien beeindruckt. Fotocredit: Schuldnerhilfe OÖ Zu den Materialien auf Konsumentenfragen
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Privatinsolvenzen 2025 um 0,8 Prozent gesunken
 Im Jahr 2025 wurden in Österreich insgesamt 8.768 Schuldenregulierungsverfahren eröffnet, das sind um 67 Verfahren weniger als im Jahr 2024 und entspricht einem Rückgang von 0,8 Prozent. Die Zahl der Insolvenzanträge ist um 113 Anträge bzw. 1,2 Prozent auf 9.533 Anträge gesunken. Seit Ende 2021 sind steigende Zahlen bei den Privatinsolvenzeröffnungen zu beobachten. Im Jahr 2025 sind die Zahlen gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig, allerdings über dem Durchschnitt der letzten 10 Jahre. Während sich die Zahl der eröffneten Schuldenregulierungsverfahren österreichweit in etwa auf dem Vorjahresniveau befindet, verzeichnen die Bundesländer durchaus unterschiedliche Entwicklungen. Mehr dazu unter folgendem Link. Zu weiteren Details aus den Bundesländern
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Statistik Austria: Jeder dritte Haushalt kann nichts sparen
Laut einer von der Statistik Austria durchgeführten Befragung zu den sozialen Krisenfolgen gaben 34 Prozent der Haushalte in Österreich an, in einem durchschnittlichen Monat keine Ersparnisse bilden zu können. Personen aus vulnerablen Haushalten bildeten am wenigsten oft finanzielle Rücklagen. 59 Prozent der Personen aus Haushalten mit niedrigem Einkommen, 57 Prozent der Personen aus von Arbeitslosigkeit betroffenen Haushalten und 42 Prozent der Personen aus Ein-Eltern-Haushalten berichteten, nichts sparen zu können. Zu ausführlichen Informationen
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Studie: Weihnachtsgeld mittlerweile wichtiger Teil des Budgets
 Das Meinungsforschungsinstitut Integral hat im Auftrag der DenizBank AG eine Weihnachtsgeld-Studie durchgeführt. Für viele Menschen ist es mittlerweile kein Bonus mehr, sondern wichtiger Teil des Budgets, um über die Runden zu kommen. 43 Prozent der Befragten sagten, das Weihnachtsgeld helfe ihnen, das Monatsende zu bewältigen (im Vorjahr 35 Prozent). 60 Prozent nutzen die Sonderzahlung, um finanzielle Belastungen zu reduzieren (im Vorjahr 53 Prozent). Zu weiteren Informationen
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Studie: Analyse der Armutsberichterstattung
 Die Studie "Armutsdiskurs und Narrative in Österreich" hat ein Jahr lang die mediale Print-Berichterstattung zu Armut analysiert. Hier ein paar Eckpunkte daraus: In den Medien werden vor allem jene Armutsbereiche thematisiert, die emotionalisieren. Besonders stark betroffene Gruppen sind hingegen unterrepräsentiert. Armutsbetroffene selbst kommen in der Berichterstattung kaum vor. Die Studie wurde beauftragt von der Armutskonferenz, der gemeinnützigen GmbH LebensGroß sowie der Arbeiterkammer Wien, durchgeführt wurde sie von Media Affairs. Zu weiteren Details und Download der Studie
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Aviso zur 15. Armutskonferenz "Selber schuld! - Armut und die Leistungslüge"
 Unter dem Titel "Selber schuld! - Armut und die Leistungslüge" findet vom 28. bis 29. April in St. Virgil bei Salzburg die 15. Armutskonferenz statt. Am 27. April finden Vor!-Konferenzen statt. Die Konferenz untersucht die Mechanismen, die Armut individualisieren und Betroffene beschämen – und sucht gemeinsam nach Lösungen. Im Mittelpunkt steht die Forderung, Armut konsequent zu bekämpfen – und nicht die Armen. Das vorläufige Programm findet sich im Web, ebenso die Anmeldemöglichkeit. Zu weiteren Informationen und zur Anmeldung |
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Grundlagendokument zur Bekämpfung von Kinderarmut
Im November hat die Armutskonferenz ein Grundlagendokument zur Bekämpfung von Kinderarmut veröffentlicht. Dabei werden auch die Referenzbudgets der asb als wichtige Grundlage zur Armutsmessung angeführt. Zum Grundlagendokument
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Einigung VKI mit WSK Bank: Refundierung von Kreditbearbeitungsgebühren
Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat die WSK Bank AG wegen verschiedener Klauseln in den Kreditverträgen zur Kreditbearbeitungsgebühr und anderen Spesen geklagt. Der Oberste Gerichtshof (OGH) hat die Rechtsansicht des VKI bestätigt und die Klauseln als unzulässig beurteilt. Nach einer außergerichtlichen Einigung mit der WSK Bank können betroffene Kund*innen eine Rückerstattung der bezahlten Gebühren erhalten. Eine Refundierung ist bis 3. März über eine kostenlose Anmeldung zur Aktion des VKI möglich. Zu weiteren Informationen
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Ö1 Mittagsjournal: Schuldenberatung und Entschuldungsdauer
 Am 7. Jänner beschäftigte sich das Ö1 Mittagsjournal ausgiebig mit Themen rund um die Schuldenberatung. Schuldnerhilfe OÖ-Geschäftsführer Johannes Kletzl kam darin zu Wort. Auch die von den Schuldenberatungen geforderte Beibehaltung einer 3-jährigen Entschuldungsdauer für alle fand ausführlich Platz, samt der Information, dass das Bundesministerium für Justiz diese Beibehaltung befürwortet. Hintergrund dafür ist, dass im Juli die Möglichkeit der 3-jährigen Entschuldung für Privatpersonen endet - ausgenommen sind ehemals selbstständig Tätige. Diese ungleiche Gewichtung ist problematisch und bringt weder gesellschaftlich noch ökonomisch Vorteile. Zum Beitrag auf Ö1Zur Presseaussendung der asb im Dezember: Ungleichbehandlung bei Schuldenregulierung drohtZum Argumentekatalog der Schuldenberatungen |
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Die asb organisiert neben der Ausbildung von Schuldenberater*innen auch Seminare zur Weiterbildung, die für alle Interessierten aus NPOs offen sind. Die Themen sind besonders für Mitarbeiter*innen in beratenden, sozialen Einrichtungen interessant.
Das asb Seminarangebot startet nach einer kurzen Winterpause im neuen Jahr wieder durch. Sichern Sie sich dafür Plätze, wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen regen Austausch! |
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FinanzCoaching Seminare - Erste Schritte aus der Schuldenfalle
Der Dauerbrenner unter den asb-Seminaren. Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über die relevanten Problemfelder im Zusammenhang mit Schulden und lernen die Instrumente der Schuldenregelung kennen. Dadurch wird ihnen ermöglicht, verschuldete Personen bei der Vorbereitung auf die Schuldenregelung kompetent zu unterstützen.
Jetzt online informieren und anmelden:
9. bis 10. März in Wien 23. bis 24. März in Linz 8. bis 9. April in St. Pölten 20. bis 21. April in Villach 8. bis 9. Juni in Salzburg
Es gibt noch freie Plätze.
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Finanzwissen kompakt: Privatkonkurs (Online-Infoveranstaltung)
Die asb bietet 2026 eine Online-Informationsveranstaltungen zum Thema Privatkonkurs an. In 120 Minuten werden dabei via Zoom die wichtigsten Grundlagen zu Privatkonkurs, offenkundiger Zahlungsunfähigkeit und Gesamtvollstreckung vermittelt. Teilnehmende erfahren, für welche Warnsignale bei Menschen mit Schuldenproblemen sie wachsam sein sollen und wann es wichtig und richtig ist, eine Schuldenberatung zu konsultieren.
Jetzt online informieren und anmelden: 18. März, Online
Es gibt noch freie Plätze.
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Finanzwissen kompakt: Bürgschaften, Mithaftungen, Beziehungen (Online-Infoveranstaltung)
Die asb bietet 2026 ein weiteres Onlineformat an. In 120 Minuten werden die wichtigsten Grundlagen zu den Themen Bürgschaften und gemeinsame Haftung – auch im Kontext von Scheidung oder Trennung – sowie passende Fallbeispiele aus der Praxis vermittelt. Teilnehmende erhalten ein Grundwissen zu Bürgschaften und Mithaftungen, Haftungen für (Ehe-) Partner*innen und Lebensgefährt*innen und Schulden bei Scheidung und Trennung.
Jetzt online informieren und anmelden: 11. Mai, Online
Es gibt noch freie Plätze.
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About/ImpressumDer asbrief erscheint alle zwei Monate als Newsletter der Dachorganisation der staatlich anerkannten Schuldenberatungen asb mit aktuellen Informationen rund um Schuldenprobleme, Schuldenberatung und -regulierung. Fotos: Fotolia, asb, österreichische Schuldenberatungen, Armutskonferenz Illustrationen: asb/Anna Egger Sie haben den asbrief weitergeleitet bekommen und wollen ihn nun regelmäßig bekommen? Hier können Sie ihn sofort bestellenSie wollen den Newsletter nicht mehr bekommen? Hier abbestellen |
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